"Alte Mücke" heute

"Alte Mücke" gestern

Die Geschichte der "Alten Mücke“

 

 

Vorgeschichte:

Urkundlich taucht der Name „Mecke“ Zum ersten Mal in einem Zinshahnen-Register der Kirche Merlau von 1482 auf.

 

Das Gasthaus „Zur alten Mücke“

Das an der Gießener Straße gelegene Gasthaus „Zur alten Mücke“ wurde etwa 1825 erbaut.

Zu dieser Zeit und auch in den folgenden Jahren war das Haus ein einfaches Ausspann- und Vorspannwirtshaus und diente den Vogelsberger Fuhrleuten als Absteigequartier.

Laut Kaufbrief vom 14. Dezember 1856erwirbt Konrad Bräuning 2. das gesamte Anwesen.

 

Konrad Bräuning 2. - Erster Wirt auf der Mücke aus der Bräuning - Generation.

Konrad Bräuning 2. war geboren am 16.01.1819. Er war Fuhrmann, Ackersmann und Wirt auf der Mücke. Die Wirtschaft an der Staatsstraße Grünberg – Alsfeld gelegen war zu dieser Zeit eine reine Ausspann- und Vorspannwirtschaft. In ihr rasteten die Fuhrleute aus dem Vogelsberg, bevor sie nach Grünberg, Giessen oder Frankfurt weiterzogen und umgekehrt, wenn sie wieder zurückkamen. Als im Jahr 1871 die Oberhessische Eisenbahn mit der Station Mücke eröffnet wurde, kehrten auch Eisenbahnreisende in der Wirtschaft ein.

 

Konrad Bräuning 3. - Zweiter Wirt auf der Mücke aus der Bräuning - Generation.

Konrad Bräuning 3. übernimmt von seinem Vater Konrad Bräuning 2. die Hofreite und mit derselben auch die Wirtschaft. Die Wirtschaft ist in dieser Familie schon ca. 40 Jahre mit großem Erfolg betrieben worden. Diese Wirtschaft an der Kreisstraße Grünberg – Alsfeld, nahe der Station Mücke gelegen, hat mit dem wachsenden Verkehr der Station Mücke großen Zuwachs erhalten. Der größte Teil der Fuhrleute und des Publikums, welche von der Station Mücke die Straße nach Alsfeld, Ulrichstein und Bobenhausen passieren, verkehren in dieser Wirtschaft. An Festen, wo viel Publikum reist, kann festgestellt werden, daß tagelang kurz vor Abgang und kurz nach Ankunft von Eisenbahnzügen bis zu 30 Personen und mehr von auswärts dort verkehren.

 

Hugo Bräuning - Dritter Wirt auf der Mücke aus der Bräuning - Generation.

Hugo Bräuning wurde der Nachfolger seines Vaters als Mückewirt. Hugo Bräuning war Landwirt, Gastwirt und Pferdehändler.

 

Kurt Bräuning – Vierter Wirt auf der Mücke aus der Bräuning - Generation.

Kurt Bräuning bleibt in der Gastwirtschaft „Zur alten Mücke“ und betreibt, gemeinsam mit seinem Vater, Land- und Gastwirtschaft. Er heiratet am 23.12.1959 die Marianne Himmel. Sie ist eine tüchtige Köchin und mit ihr wandelte sich die Gastwirtschaft zu einer echten Speisegaststätte. Kurt Bräuning baute in den Jahren von 1963 bis 1976, unter der Mithilfe seiner Eltern, die Gastwirtschaft mehrmals um, bis sie durch einen totalen Umbau im Jahre 1990 den heutigen Stand erreicht hat. Das Ehepaar Bräuning hat zwei Töchter.

 

Bärbel Bräuning – Fünfter Wirt (1. Wirtin) auf der Mücke aus der Bräuning -Generation.

Bärbel Bräuning bleibt in der Gastwirtschaft „Zur alten Mücke“ und wird unter der Anleitung ihrer Mutter ebenfalls eine tüchtige Köchin. Sie heiratet Werner Christ aus Geilshausen. Das Ehepaar Bräuning/Christ hat zwei Söhne, die beide wohl in die Tradition der Wirtschaft „Zur alten Mücke“ einsteigen werden.

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